Fußpflege

Wie oft ein Termin sinnvoll ist, hängt von deinen Füßen ab — nicht vom Kalender. Als grobe Orientierung: alle 6 bis 8 Wochen bei unauffälligen Füßen ohne besondere Probleme. Bei Hornhautneigung, eingewachsenen Nägeln oder Nagelpilz empfehlen wir alle 4 bis 6 Wochen. Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen besprechen das Intervall am besten direkt mit uns — hier gibt es keine pauschale Empfehlung.
Wer regelmäßig kommt, zahlt am Ende weniger — und hat weniger Beschwerden. Füße, die alle paar Monate erst wieder aufgebaut werden müssen, brauchen mehr Zeit und kosten mehr. Bei regelmäßigen Terminen bleibt die Hornhaut kontrolliert dünn, die Nägel wachsen geradliniger nach und wir erkennen Veränderungen früh — bevor sie sich zu echten Problemen entwickeln. Ein kurzer Routinetermin dauert 45 Minuten. Eine Aufholbehandlung deutlich länger.
Ein häufiges Muster: Im Winter werden Füße vergessen, im April kommen die Sandalen — und plötzlich der Termin. Wer das ganze Jahr alle 6 bis 8 Wochen kommt, startet ohne Aufwand in den Sommer. Und: Die Wintermonate sind unsere entspanntesten — Termine sind schneller verfügbar als im Frühjahr, wenn alle gleichzeitig kommen.
Die wirksamste Maßnahme zuhause: täglich eincremen mit einer harnstoffhaltigen Fußcreme (mindestens 10 % Harnstoff). Dazu einmal pro Woche ein kurzes Fußbad — ohne Seife, die trocknet die Haut langfristig aus. Bequeme Schuhe im Alltag helfen mehr als jedes Pflegeprodukt: enger Druck fördert Hornhaut, Druckstellen und ungleichmäßiges Nagelwachstum.
Nicht alles wartet bis zum nächsten regulären Termin. Kommen Sie früher, wenn ein Nagel eingewachsen ist und Schmerzen verursacht, sich die Nagelfarbe verändert (Verdacht auf Nagelpilz), Fersenschrunden trotz Creme nicht besser werden oder eine neue Druckstelle entsteht und nicht von alleine vergeht. Frühzeitiges Handeln verhindert größere Behandlungen.
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